6 Fragen die Sie Ihrem potentiellen Übersetzungspartner stellen sollten

Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, den passenden Übersetzungspartner für Ihr Unternehmen und Ihre Bedürfnisse zu finden, steht Ihnen eine spannende Safari bevor. Die Dichte an Übersetzungsagenturen ist im Internet zwar geringer als die der freiberuflichen Übersetzer, und die Suche gleicht vielleicht etwas weniger einer Dschungelexpedition. Dennoch sollten Sie die folgenden Dinge über ein Übersetzungsbüro in Erfahrung bringen, bevor Sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden:

 

1. Wer sind die Übersetzer, mit denen die Agentur zusammenarbeitet?

Versuchen Sie herauszufinden, anhand welcher Kriterien die Agentur ihre externen Dienstleister auswählt, und ob diese mit Ihren Qualitätsanforderungen übereinstimmen. Gute Anhaltspunkte sind beispielsweise:

  • Überprüfung der fachlichen Expertise. Reicht eine Angabe im Lebenslauf, oder überprüft die Agentur die angegebenen Ausbildungen und Referenzen, oder besteht sie sogar auf ein persönliches Bewerbungsgespräch mit Fachfragen?
  • Wie gut die Projektmanager ihre Stammübersetzer kennen. Je persönlicher die Beziehung desto besser können die Projektmanager die Übersetzer und Revisoren einschätzen, und die Projekte entsprechend koordinieren.

 

2. Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Agentur und Übersetzern aus?

  • Die Art der Projektvergabe. Wenn die Projekte gleichzeitig an Hunderte Übersetzer geschickt werden, und einfach an jenen vergeben wird, der am schnellsten auf den „Annehmen“-Link in der Ausschreibung klickt, spricht das nicht gerade für Qualität.
  • Technische Unterstützung. Werden die Übersetzer sich selbst überlassen oder steht technischer Support zur Verfügung, der ihre Arbeit so einfach und reibungslos wie möglich gestaltet?
  • Rückfragen erwünscht? Eine gute Übersetzungsagentur wird ihre Übersetzer immer ermutigen, inhaltliche Rückfragen zu stellen. Denn nur wenn alle Unklarheiten beseitigt sind, kann die Übersetzung sowohl sprachlich als auch inhaltlich korrekt sein.

 

3. Wie sieht es mit der technischen Expertise der Projektmanager aus?

Dies ist insbesondere relevant, wenn Ihre Übersetzungsprojekte auch eine technische Seite mit sich bringen, wie z.B. Website-Lokalisierung, oder die Übersetzung von Online Hilfen.

  • Expertise mit Ihren Programmen. Die für Sie richtige Übersetzungsagentur sollte mit Ihren täglichen Werkzeugen vertraut sein. Egal ob MadCap Flare, Framemaker oder einfach nur Microsoft Excel – je besser die Projektmanager Ihre Bedürfnisse und Anforderungen kennen, desto besser können sie die Übersetzungen vor- und nachbereiten.
  • Expertise mit CAT-Tools. Mit CAT-Tools wie memoQ gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten für Ihren Übersetzungspartner, Kosten zu sparen und den Übersetzungsprozess noch effizienter zu gestalten.

 

4. Wie geht der potentielle Übersetzungspartner mit Terminologie um?

Wenn Sie bereits aktive Terminologie-Arbeit betreiben – herzlichen Glückwunsch! Sie dürfen sich zu einer eher kleinen Elite zählen, die den Wert von Terminologie erkannt hat und diesen in die Tat umsetzt. Mit dementsprechender Achtung sollte Ihr Übersetzungspartner sich um Ihre Terminologie kümmern, und sowohl seine Übersetzer als auch Revisoren und Projektmanager daraufhin schulen.

Wenn Sie mit Terminologie-Management beginnen wollen – fragen Sie unbedingt nach, wie Ihr Übersetzungspartner Sie hierbei unterstützen kann. Wenn das Unternehmen technologisch auf dem neuesten Stand ist, können sie Ihnen vielleicht sogar Software-Integrationen anbieten, oder Sie bei den ersten Schritten der Term-Sammlung unterstützen.

 

5. Kann ich die ISO 17100 Zertifikate sehen?

Leider betreiben viele Unternehmen Scharlatanerei mit dem Werbe-Siegel ISO 17100. Oft sieht man auf den Werbematerialien, dass sie „alle Anforderungen der ISO 17100 erfüllen“, oder „entsprechend der ISO 17100 Richtlinien arbeiten“. Das ist leider immer nur schönes Gerede für „wir sind nicht zertifiziert, tun aber so“.

Ein tatsächlich zertifiziertes Unternehmen hat auch die entsprechenden Zertifikate, und wird Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen. Welche Vorteile die ISO 17100 Zertifizierung mit sich bringt, lesen Sie hier.

 

6. Gibt es Referenzen von bestehenden Kunden?

Die Erfahrungen von bestehenden Kunden können bei der Auswahl von Übersetzungsagenturen sehr hilfreich sein. Referenzen auf den Websites geben zumindest schon mal einen Einblick in die Arbeitsweise, und welche Aspekte besonders positiv zu vermerken sind.

Leider kann man schriftliche Referenzen aber auch ohne großen Aufwand fälschen. Wenn Sie also einen Schritt weiter gehen wollen, fragen Sie mal nach, ob Sie die Autoren der Referenzen persönlich kontaktieren dürfen. Nicht alle Autoren der Referenzen werden dem zustimmen, aber ein oder zwei finden sich sicher, und Sie können in einem persönlichen Gespräch Erfahrungen einholen.

 

Fazit – Fragen Sie nach!

Es gibt zahlreiche Übersetzungsagenturen, die viele tolle Sachen in ihren Marketingmaterialien behaupten. Seien Sie daher bei der Auswahl Ihres Übersetzungspartners vorsichtig, und stellen Sie so viele Fragen wie möglich. Immerhin geht es nicht einfach nur darum, den besten Übersetzungsdienstleister zu finden – den One-Size-Fits-All Übersetzungspartner gibt es nämlich schlichtweg nicht. Vielmehr geht es darum, den Übersetzungspartner zu finden, der zu Ihrem Unternehmen, Ihren Anforderungen und Ihren Prozessen passt.

Vom Übersetzerstudium in die Übersetzungsagentur – Gedanken einer Berufseinsteigerin

Um eingangs gleich mal ein bisschen zu spoilern: Das Übersetzerstudium bereitet dich nicht auf den Alltag im Übersetzungsbüro vor. So gar nicht.

 

Man darf sich das etwa so vorstellen, als ob man auf eine lange Radtour gehen will und THEORETISCH schon einmal gehört hat, dass es GPS gibt, womit man navigieren könnte, vielleicht wurde irgendwann ERWÄHNT, dass eine Radlerhose mit ihrer speziellen Polsterung Verletzungen vorbeugt…

 

Ich denke, es wird klar, worauf ich hinaus will: Im Studium haben wir schon GEHÖRT, dass es diese Wunderwerkzeuge CAT-Tools wie zum Beispiel memoQ gibt, ein, zwei oder fünf Lehrveranstaltungen mit vielversprechenden Namen und 97 % theoretischen Inhalten über derlei praktische Dinge, ohne die ein Überleben in der Wildnis nicht möglich ist, besucht, und ja, was haben wir sonst in den letzten 10 Semestern gelernt? Wir analysieren und wir übersetzen, bei Prüfungen wird da oft noch mit der Hand geschrieben/analog gearbeitet. (Man könnte ja mit Datenbanken, Paralleltexten oder Wörterbüchern arbeiten… Aber es soll ja nicht zu praxisnah werden!)

 

Was haben Übersetzungsagenturen also davon, uns unbedarfte Übersetzungsabsolventen einzustellen?

 

Nun, nachdem wir 5 lange und harte Studienjahre nur Theoretisches lernen durften, brennen wir darauf, uns in der echten Welt zu beweisen – und alles, was dafür notwendig ist, zu erlernen.

 

Welchen Rat kann ich also den Übersetzungsstudenten geben, denen diese Erkenntnisse noch bevorstehen?

 

1) Beharrlich („lästig“ auf gut Deutsch) darum bitten, dass jene Vortragende, die nebenbei noch als Übersetzer arbeiten (und das sind einige), praxisnaher in den Kursen arbeiten.

 

In meinem Glauben an das Gute in den Menschen bin ich auch der Überzeugung, dass genügend Lehrende existieren, die sich nicht nur mit Übersetzungsprogrammen auskennen, sondern auch bereit wären, mit diesen zumindest ein bisschen zu arbeiten – damit nicht alle neuen Praktikanten dieselben großen Augen wie ich machen müssen, wenn sich ihnen die (zugegebenermaßen durchaus komplexe und umfangreiche) Welt von memoQ eröffnet.

 

2) Auch wenn man zum gefühlten 362. Mal hört, dass die Berufsaussichten schlecht sind und man eigentlich eh nichts kann: Nicht unterkriegen lassen und ruhig auf Durchzug schalten. Gott sei Dank wird das Fell mit den Studienjahren ein wenig dicker.

 

In unserem Master-Lehrplan gibt es eine Vorlesung, die auf das Überleben im Berufsdschungel nach der Uni vorbereiten soll. Neben einiger witziger Anekdoten aus dem Berufsleben der Vortragenden (erste Dolmetschaufträge bei Ausflügen in Schweine-Besamungsanlagen beispielsweise) und der klassischen Warnungen, wie schwer der Berufsstart wird, bietet die Lehrveranstaltung tatsächlich auch nützliche Infos.

 

3) Einen Praktikumsplatz zu finden, ist wirklich nicht einfach. Aber auch hier gilt: Nicht aufgeben, flexibel sein und vielleicht um ein paar Ecken denken – an der nächsten bietet sich möglicherweise schon eine brauchbare Möglichkeit.

 

4) Und eine gesunde Portion Sarkasmus gewürzt mit Ironie eignet sich hervorragend zum Frustabbau – egal ob der vom Studium kommt oder weil ein Alignment-Dokument sich zum unendlichen Puzzle auswächst. Übrigens hat auch memoQ hier Humor – es gibt eine „Go Zen“-Funktion, die dir Meditationsmusik vorspielt. Und wenn auch das nichts hilft, auch noch einen „Do Not Press This“-Button, der immerhin kurze Genugtuung verschafft.

Ein Finger am Puls der Zeit – ein Resümee der GALA 2017 in Amsterdam

Man nehme eine dynamische Stadt, über 450 Vertreter der Übersetzungsindustrie, ein edles Hotel und man hat die Grundzutaten für eine spannende Konferenz. Mit einer äußerst emotionalen Keynote erzielte Thimon de Jong einen eindrucksvollen Einstieg in eine Konferenz, in der sich Übersetzungsbüros und weitere Vertreter der Übersetzungsindustrie fast vier Tage lang mit aktuellen Themen beschäftigen würden.

Der Digitalisierungs-Trend
Eines dieser aktuellen Themen in der Übersetzungsbranche und damit auch unvermeidbar ein Punkt auf der Konferenz ist der Einfluss der globalen Digitalisierung. De Jong zeichnete in seiner Keynote ein Bild davon, wie sich Konzepte wie Big Data und vollständige Automatisierung auf die tägliche Arbeit der Übersetzungsbüros schon in naher Zukunft auswirken könnten.

Mit dem zunehmenden Trend zur Automatisierung in verschiedensten Bereichen (man denke an Kühlschränke, die selbstständig Milch nachbestellen oder, auf unser Fach bezogen, an das automatisierte Crowdsourcing von Übersetzungen) wächst interessanterweise gleichermaßen auch unser Bedarf nach persönlicher Interaktion. Das könnte für uns bedeuten, dass Billig-Übersetzungen immer mehr zum Gebrauchsgegenstand werden, und dadurch sogar automatisiert werden müssen, um marktrelevant zu bleiben. Es heißt aber auch, dass qualitativ hochwertige Übersetzungen umso mehr den persönlichen Kontakt erfordern, zwischen Kunden, Übersetzungsbüro und Übersetzer.

Eine Chance für Übersetzungsbüros
Ist das eine gute Entwicklung? Ich glaube schon. Diese größer werdende Kluft zwischen Billig-Übersetzungen und qualitativ hochwertigen Fachübersetzungen ermöglicht es, ja erfordert es geradezu, dass Übersetzungsbüros und –verbände sich noch klarer positionieren und noch mehr in Qualität und persönliche Kontakte investieren.

Dieser Gedanke wird außerdem davon unterstützt, wie sich die Art, Vertrauen zu schenken, gesellschaftlich verändert. Nämlich weg von Institutionen wie Regierung, Konzernen und Universitäten hin zum Persönlichen, wie Nachbars Gurkengarten, dem Bäcker von nebenan oder dem Übersetzer unseres Vertrauens. Diese Veränderung stärkt wiederum die kleinen Übersetzungsbüros, da genau hier dieses persönliche Vertrauen gebildet wird.

David gegen Goliath – oder doch Platz für alle?
Und wie in einem äußerst unterhaltsamen Vortrag mit Analogien zur Unterwasserwelt gezeigt wurde, braucht das Ökosystem der Übersetzungsindustrie sowohl die kleinen Übersetzungsbüros, beispielsweise vertreten auf regionaler Ebene wie die Mitglieder der AATC, als auch die großen Kolosse, wie z.B. Lionbridge. Die Kleinen können nämlich etwas, das kein Großer schafft – sich in den ungewöhnlichsten Nischen etablieren. Und noch viel mehr, sogar kleine Übersetzungsbüros können die Rolle des Anführers übernehmen und ihre Kunden in „neue Gewässer“ führen, sprich, dabei unterstützen, die Kunden-Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.

Für Kunden heißt das – nutzen Sie diese kompetente Ressource, die bereits an Ihrer Seite steht. Wir Übersetzungsbüros sind nicht nur Experten für Übersetzung, Terminologie und Kultur, sondern sehr oft auch für Marketing und neue Technologien! – Eva Reiterer, von MEINRAD.cc GmbH

Bist du Dolmetscher oder Übersetzer?

Kurze Aufklärungsarbeit für zwischendurch: Was ist der Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen?

Zu Beginn ist erst einmal festzuhalten, dass es überhaupt einen Unterschied gibt. Im Alltag werden diese Begriffe eher synonym verwendet oder vielleicht eher noch „Übersetzen“ als Bezeichnung für beide Tätigkeiten.

 

Tatsächlich ist dabei aber die Rede von zwei verschiedenen Tätigkeiten und Berufen (auch wenn es oft vorkommt, dass ein Dolmetscher zusätzlich als Übersetzer arbeitet), die in zwei verschiedenen Masterstudiengängen gelehrt und gelernt werden.

 

Dolmetschen findet in der Regel mündlich statt, das klassisch bekannte Bild davon beschreibt wohl den Konferenzdolmetscher, der simultan (gleichzeitig) einen Vortrag in seiner Kabine dolmetscht. Ebenso kann aber konsekutiv gedolmetscht werden, das heißt der Dolmetscher macht sich Notizen, während gesprochen wird, um anschließend in einer Redepause in die Zielsprache zu dolmetschen. Weitere Einsatzbereiche für Dolmetscher sind (neben „Wetten, dass…“) Krankenhäuser, Gerichtsverhandlungen, Asylämter, Bildungseinrichtungen…

 

Ein Übersetzer ist hingegen beim geschriebenen Wort zuhause. Er arbeitet mit Texten verschiedenster Art. Es kann sich um literarische Werke, Bedienungsanleitungen, Rechtstexte, Softwareoberflächen-Texte, Kochrezepte oder anderes handeln. Unter den Übersetzern finden sich zwei Berufstypen: der freiberufliche Übersetzer, der von zuhause aus bzw. in seinem eigenen Büro für verschiedene Kunden oder Übersetzungsagenturen arbeitet, oder zweitens der festangestellte oder auch „in-house“-Übersetzer, der nur für eine bestimmte Firma tätig ist.

 

Growing Together – Interaktiver Workshop zu Möglichkeiten bei und mit Übersetzungsagenturen

Unter dem Titel „Growing Together“ fand am 21. Jänner 2016 am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaften (ITAT) in Graz ein interaktiver Workshop zum Thema Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen statt. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des ITAT Graz setzte MEINRAD.cc als Vertreter der Austrian Association of Translation Companies (AATC) sich zum Ziel, herauszufinden, wie die AATC das ITAT und in weiterer Folge dessen Studierende tatkräftig beim Einstieg in die Berufswelt unterstützen kann.

Eröffnung eines ehrlichen Dialogs

Schon zu Beginn des etwa eineinhalb Stunden dauernden Workshops wurden die etwa 30 Teilnehmenden aktiv in das Programm mit eingebunden, indem sie anhand eines Brainstormings ihre eigenen Assoziationen zu Übersetzungsagenturen darlegen konnten. Vor allem negative Assoziationen wie „Ausbeuterisch“, „Preisdumping“, „Unbezahlte Praktika“ oder „Keine Chance als StudentIn” standen im Vordergrund, wobei schnell klar wurde, dass nicht nur die Meinungen über Übersetzungsagenturen stark auseinandergehen, sondern dass auch Unklarheiten über die Arbeiten und Aufgaben solcher Agenturen herrschen.

Das Ziel, eine ehrliche und offene Diskussionsgrundlage zu schaffen, wurde hiermit erreicht: Anhand der darauffolgenden spannenden Gespräche konnten bereits einige Inputs gesammelt werden, wie österreichische Übersetzungsagenturen besser mit Universitäten zusammenarbeiten und den Studierenden die Arbeit in einer Agentur näherbringen können.

„Verdient man in Übersetzungsagenturen wirklich weniger? Bekommt man eine Fixanstellung oder wird man nur gebraucht, wenn neue Aufträge anstehen? Kann man hier nur als Übersetzer arbeiten oder gibt es auch noch andere Aufgabenbereiche?“

Viele Fragen blieben offen, deren Beantwortung den Rahmen dieses Workshops gesprengt hätte, die jedoch das Interesse weckten, mehr über die Arbeit in einer Agentur zu erfahren. So wurden in einer zweiten Diskussionsrunde Ideen gesammelt, was unternommen werden kann, um die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und österreichischen Übersetzungsagenturen zu stärken. Die Ideen für eine bessere Zusammenarbeit waren vielfältig. Während sich beispielsweise einige Anwesende mehrere Workshops und Seminare wünschen, würden andere die Vernetzung zwischen Universitäten und Unternehmen anhand von gemeinsamen Plattformen (Foren, Websites etc.) begrüßen. Ganz großen Anklang fand auch die Anregung, den Studierenden anhand von Praktika, Informationsveranstaltungen oder auch einem Tag der offenen Tür den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Zu guter Letzt wurden noch einige Wünsche geäußert, außer den übersetzerischen Fähigkeiten auch noch weitere „Skills“ zu erlernen, die im Berufsleben von Bedeutung sind. Stichwörter wie Betriebsführung, Buchhaltung und Projektmanagement spielten hierbei eine Rolle.

Der Beginn einer vielversprechenden Zusammenarbeit

Der sehr aufschlussreiche und spannende Workshop endete schließlich mit der Erkenntnis, dass seitens der Studierenden großes Interesse an weiterführenden Aktivitäten dieser Art vorhanden ist. Nun gilt es, die Ergebnisse dieses Workshops aufzuarbeiten, einige an diesem Abend aufgetretene Fragen aufzugreifen und mit der Planung für weitere Veranstaltungen zu beginnen. Der erste Schritt zu einer Zusammenarbeit wurde getan und der Dialog zwischen den österreichischen Übersetzungsagenturen und Universitäten geöffnet.